Geschichte der AUSTROFOMA
Den Ursprung der AUSTROFOMA stellt die Maschinen- und Gerätevorführung 1979 in Göllersdorf dar. Damals war es das Ziel, Arbeitsmaschinen, eingebunden in die Arbeitskette, im praktischen Einsatz einem interessierten Fachpublikum zu zeigen. Initiiert wurde diese Veranstaltung von der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreich (heute LK Österreich) und den Landwirtschaftskammern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark sowie einzelnen Firmenvertretern.
Aufgrund des Erfolges war man sich einig, dieses Format zunächst im zwei- oder dreijährigem Turnus fortzusetzen. 1981 wurde zur zweiten Maschinen- und Gerätevorführung, erstmalig unter dem Markennamen AUSTROFOMA, nach Göss/Leoben geladen. Damals zählte man rund 1.400 Besucher und 25 ausstellende Firmen. Seit 2003 findet die AUSTROFOMA im vierjährigen Rhythmus statt. Mittlerweile hat sie sich von einer reinen Veranstaltung zur Geschäftsanbahnung zur größten Beratungsveranstaltung in Bezug auf eine bodenschonende Holzernte entwickelt. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der AUSTROFOMA ist der Schwerpunkt auf die Gebirgswaldbewirtschaftung.
Zuletzt war die LK Steiermark für die Organisation der AUSTROFOMA am Stuhleck verantwortlich. Rund 170 ausstellende Betriebe lockten rund 21.000 Besucherinnen und Besucher an. Sie ist somit neben der ELMIA WOOD in Schweden oder die Interforst in Deutschland ein Fixpunkt des europäischen forstlichen Terminkalenders. Die AUSTROFOMA findet 2027 zum 15. mal statt. Austragungsort sind die Wälder des Stiftes Schlägl am Hochficht am Böhmerwald. Turnusmäßig wird diese von der Landwirtschaftskammer Oberösterreich organisiert.